Menüs

Tipp für Transilvanien – Pensiunea Irina in Tilișca

Wenn Sie in die Gegend von Sibiu kommen und ein paar schöne und unterhaltsame Tage verbringen möchten, dann empfehle ich Ihnen in der Pensiunea Irina ( -> hier auf Facebook und -> hier auf Tripsdvisor) zu übernachten und vor allem zu essen. Ich garantiere, Sie kommen wieder!

Pensiunea Irina in Tilișca

Wir haben Irina und Chris kennengelernt als wir auf der Suche nach einem Haus in Siebenbürgen waren und dort immer wieder unser Lager aufgeschlagen haben. Das lag zum einen an den großzügigen und sauberen Zimmern und zum anderen an den Informationen, mit denen uns Chris versorgt hat. Chris spricht ausgezeichnet Englisch, natürlich Rumänisch und auch etwas Deutsch. Irina ergänzt neben Englisch und Rumänisch mit Französisch, so dass es kaum Sprachbarrieren gibt. Die Pension liegt in Tilișca, einem kleinen Dorf ca. 8 km westlich von Săliște und 30 km westlich von Sibiu. Besonders für Motorradfahrer ist der Weg von Săliște zur Transalpina (DN67C) mit seinen schmalen und kurvenreichen Straßen durch die engen Täler der Karpaten als Anfahrt wesentlich interessanter, als die Route über Sebeș. Tilișca bietet neben einer rudimentär erhaltenen -> Burgruine und der ebenfalls sehr rudimentär erhaltenen Anlage der Draker auf den weiter östlich gelegenen Hügeln den Charme eines typisch rumänischen Bergdorfs.

Ein gewöhnliches Frühstück in der Pensiunea Irina lässt gut in den Tag starten. Alles ist hausgemacht oder stammt aus familieneigener Produktion.

Standardfrühstück ;)
Standardfrühstück 😉

Irina nenne ich den „Kitchen-Wizard“, denn ihre Kochkunst ist unübertroffen und ein Abendessen für 30 bis 50 RON ist ein Festmahl und mit den Restaurants der Gegend nicht vergleichbar.

Ein Fest zu Silvester

Diese Jahr waren wir zu Silvester wieder dort und wurden von Irina und Chris, sowie drei rumänischen Paaren, die dort zu Gast waren, begrüßt. Es wäre nicht Rumänien, wenn es nicht für die Damen einen ausgezeichneten Sahnelikör und für die Männer Țuică gegeben hätte. Und dann kam der erste Gang.

Der erste Gang
Der erste Gang

Gefüllte Champignons, Brot mit einer Füllung aus Innereien, Hackfleischbällchen in Sesam, hausgemachte Wurst, panierte Slanina, Salam, Schinken mit Käse…

Der erste Gang
Der erste Gang

Eier mit einer leckeren Füllung in einer noch leckereren Soße, Fischrogenschaum, Frischkäsehäppchen, Schwarte (Piftie) in Aspik…

Der erste Gang
Der erste Gang

ein Gemüsetart, Oliven, Auberginenmus…

Der erste Gang
Der erste Gang

und links oben sieht man bereits (etwas unscharf) den zweiten Gang: ein Schichtkuchen mit einer genialen Cremefüllung.

Den dritten Gang habe ich in meiner Begeisterung vergessen zu fotografieren. Es waren herrliche, knusprig gebratene Forellen mit Gemüse, denn in Rumänien isst man an Silvester gerne Fisch, damit man sich wie der Fisch den Wendungen im neuen Jahr gut anpassen möge.
Kurz vor Mitternacht ein vierter Gang mit Rouladen nach der Art eines Cordon Bleu mit selbstgestampftem Kartoffelpüree.

Cordon Bleu auf rumänisch
Cordon Bleu auf rumänisch

Danach hilft Țuică! Und natürlich tanzen! Zu rumänischer Volksmusik habe ich zumindest die theoretische Schrittfolge des rumänischen Volkstanzes gelernt. Also weniger die Art des Călușari, sondern die eines sehr vereinfachten Hora.
Ich glaube, 2019 wird ein gutes Jahr! 😉

Wenn ich Ihnen jetzt Appetit gemacht habe, tut mir das nicht wirklich leid. Fahren Sie vorbei, wenn Sie in der Gegend sind. Es wird Ihnen in Erinnerung bleiben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.