Leckere Alternative zu Essiggurken: Salzgurken

Die Gurken bei der Milchsäregärung

Hat man einen eigenen Garten, steht man im Sommer und Frühherbst oft vor dem Problem, dass es ein Überangebot an selbstgezogenem Gemüse gibt. Besonders schwieirg machen es einem dann Gemüse, die man nicht einfrieren kann. Dann heißt es viel essen und viel verschenken oder man greift auf traditionelle Konservierungsmethoden zurück und hat dann im Winter und Frühjahr seine Freude an den sebstveredelten Produkten.
In diesem Beitrag geht es um eine einfache Methode aus Gurken durch Milchsäuregärung leckere und haltbare Salzgurken herzustellen.

Was man dazu braucht

  • Am besten eignen sich die einfachen sogenannten Bauerngurken. Sie sind leicht anzubauen und haben einen guten Ertrag.
  • Einmachgläser oder wie in Rumänien oft üblich die gebrauchten Gläser mit dichtem Schraubverschluss.
  • Knoblauch
  • Kirschbaumblätter (optional)
  • Johannisbeerblätter (optional)
  • Dillstengel, Senfkörner und Meerrettichwurzel (optional)
  • Salz
  • Zucker
  • Baumwolltuch (alternativ geht auch Küchenkrepp)
  • Gummis

So wird’s gemacht

Da die jeweils einzulegenden Mengen immer unterschiedlich sind, mache ich die Mengenangaben hier pro Glas, wobei ich Schraubgläser mit 850 ml verwende. Die Gurken schneide ich in ca. 5 cm lange Stücke und schichte sie in das Glas.
Pro Glas gebe ich zwei Kirschbaumblätter, drei Johannisbeerblätter, 2 grob geschnittene Knoblauchzehen, einen kleinen Dillstängel und ein kleines Stück Meerrettichwurzel dazu. Zwischen den groben Gurkenstücken lassen sich diese Zutaten gut in Glas hinein schieben.

Für drei 850 ml Gläser setze ich etwas mehr als einen Liter Wasser auf dem Herd auf und koche es auf. Dann kommen zwei gehäufte Esslöffel Salz und ein gehäufter Esslöffel Zucker dazu und werden darin aufgelöst. Das Wasser muss nun bis mindestens handwarm abkühlen, bevor ich es in die Gläser fülle. Die Gurkenstücke sollten komplett damit bedeckt sein.

Die Gurken bei der Milchsäregärung
Die Gurken bei der Milchsäregärung

Nun deckt man die Gläser mit Baumwolltuchstücken oder Küchenkrepp ab und befestigt es mit einem Gummi. Je nach Temperatur lässt man die Gläser nun einfach an einem schattigen und warmen Ort für drei bis vier Tage stehen. Am zweiten Tag sollte sie Flüssigkeit im Glas etwas trüb werden, denn das ist Zedasichen, dass die Milchsäuregärung im Gange ist.

Nach den drei oder vier Tagen sind die Salzgurken fertig und können verzehrt werden. Um sie haltbar zu machen, muss der Sud abgegossen und aufgekocht werden. Den kochenden Sud gießt man wieder in die Gläser, wobei man für die verdunstende Flüßigkeit etwas Wasser zugeben sollte. Ist der Galsinhat abgekühlt muss man den Vorgang nochmals wiederholen.

Aufkochen des Suds für Salzgurken
Aufkochen des Suds

Dann werden die bis knapp unter den Rand gefüllten Gläser fest vershlossen und für 5 Minuten auf den Kopf gestellt. So behandelt haten die Salzgurken mindestens ein Jahr ohne Kühlung, wobei man sie aber vor Licht schützen sollte.

Ähnliche Rezepte:
-> Eingelegte Gurken
-> Pilze einkochen
-> Konservieren mit Salz – Das Grundrezet für Slanina

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