Brätknödel – eine süddeutsche Spezialität

Brätknödel in einer Fleischbrühe aus Rindfleisch und Rinderknochen mit viel Gemüse

Der Brätknödel ist fester Bestandteil der Allgäuer Suppen und auch in Bayern und Schwaben sehr beliebt. In Kombination mit kleinen Griesknödeln und kleinen Leberknödeln findet er sich auch in Hochzeitssuppen oder der bayerischen Königinsuppe wieder. Die Zubereitung ist einfach, wenn man die dafür notwendige -> Fleischbrühe bereits hat. Notfalls muss man mit Instantbrühe vorlieb nehmen, die man aber -> verfeinert durchaus auch geniessen kann.

Zutaten für ca. 12 Brätknödel

  • 250 gr. Kalbsbrät
  • 50 gr. Butter
  • 2 Eier
  • 4 gehäufte Esslöffel Semmelbrösel
  • 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 2 Esslöffel Zitronensaft (alternativ die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone)
  • Pfeffer, Salz
  • 2 – 3 Esslöffel gehackte Petersilie
  • eine Prise frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung der Brätknödel

Die 50 gr. zimmerwarme Butter werden mit dem Handmixer schaumig gerührt. Dazu stellt man die Rührschüssel in ein warmes Wasserbad. Dann gibt man alle Zutaten dazu und verrührt sie gründlich mit den Knethaken des Handmixers. Der Brätknödelteig sollte geschmeidig sein und falls er zu dünn ist, kann man noch Semmelbrösel und/oder Mehl zugeben. Das Mehl macht die Knödel luftiger, die Semmelbrösel eher fester. Sollte er zu dick sein, nimmt man noch ein Ei oder etwas Kondensmilch dazu, wobei das bei meinen Mengenangaben in diesem Rezept eigentlich nicht vorkommen sollte.
Den fertigen Teig sollte man abgedeckt im Kühlschrank für eine halbe Stunde stehen lassen.

Der Brätknödelteig sollte nach dem Rühren eine halbe Stunde ruhen
Der Brätknödelteig sollte nach dem Rühren eine halbe Stunde ruhen

Die Fleischbrühe bringt man leicht zum Kochen und mit einem Esslöffel sticht man nun an der Wand der Rührschüssel die Brätknödel ab. Für eine Hochzeitssuppe nimmt man besser einen Teelöffel. Der Löffel muss für jeden Knödel in kaltes Wasser getaucht oder unter kaltem Wasser abgespült werden, damit der Knödelteig nicht an ihm kleben bleibt. Wenn man bei der Konstistenz des Knödelteiges unsicher ist, kann man einen Probeknödel machen. Behält er seine Form, wie man ihn in die Brühe gelegt hat, dann ist der Teig richtig.

Die Brätknödel sollten 5 Minuten simmern und weitere zehn Minuten ziehen
Die Brätknödel sollten 5 Minuten simmern und weitere zehn Minuten ziehen

Die Brühe sollte unter dem geschlossenen Deckel nur sehr leicht kochen – eher simmern. Nach 5 Minuten kann man die Hitzezufuhr drosseln, so dass die Brätknödel nun weitere 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen können.

Zu einer Brätknödelsuppe gehören ein paar Backspätzle als Beilage.

Guten Appetit!

Ähnliche Rezepte:
-> Hühnersuppe – ein leckeres Hausmittel
-> Entensuppe mit Wasserkastanien

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