Selbst gemachte Brötchen zum Aufbacken (Update)

Frische Brötchen (in Schwaben „Semmel“ und in Bayern „Wecken“) sind zum Frühstück vor allem am Wochenende das unabdingbare Highlight. Das macht den vorausgehenden Weg zum Bäcker allerdings unausweichlich. Eine Alternative dazu sind selbst gemachte Brötchen, die man z.B. als eingefrorene Teiglinge nur noch aufzubacken braucht, um sich den Weg zum Bäcker zu sparen. Das Rezept ist absolut einfach, denn ich spare mir hier die Herstellung eines Vorteigs und die unterschiedlichen Ruhezeiten, aber die Brötchen sind trotzdem wirklich lecker.

Update: Ich habe an dem ursprünglichen Rezept einige Verbesserungen vorgenommen.

Zutaten

  • 500 gr. Mehl Typ 405
  • 300 ml Wasser
  • 1 1/2 Teelöffel Honig oder 1 1/2 Teelöffel Zucker
  • 2 Teelöffel Salz (20 gr.)
  • 20 gr. weiche Butter
  • 1/2 Hefewürfel (20 gr.) (es geht auch ein Päckchen Trockenhefe)

Zubereitung

Mit frischer Hefe: In einem Messbecher mischt man das gut handwarme Wasser mit dem Honig und der Hefe, bis sich alles vollständig aufgelöst hat. Der Honig ist dabei sozusagen die Startnahrung für die Hefe. In einer großen Schüssel mischt man das Mehl und das Salz und gibt dann die Hefelösung dazu.

Mit Trockenhefe: Die Trockenhefe und das Salzt mischt man mit dem Mehl gut durch. Der Honig bzw. Zucker wird auch hier in gut handwarmem Wasser aufgelöst und dann zum Mehl gegeben.

Man knetet das nun entweder langsam mit einer Küchenmaschine mindestens 5 Minuten, besser knapp 10 Minuten oder mit der Hand solange, bis ein gleichmäßiger und fester Teig entsteht. Solange noch Teigreste an den Schüsselrändern kleben (siehe Bild), muss man weiter kneten.

Fertig zum Backen
Der Teig ist „gegangen“, wurde aber nicht genügend geknetet!

Je nach Zimmerwärme muss der Teig nun zwischen zwanzig und dreißig Minuten gehen. Dazu stellt man ihn in der Schüssel mit einem Tuch abgedeckt an einen warmen Ort. Er sollte mindestens das doppelte Volumen erreichen.

Auf einem Backblech legt man nun Backpapier aus und teilt den Teig in acht gleichmäßige Portionen auf. Die Teigportionen drückt man vorsichtig flach und faltet die Außenkanten viermal rundherum zur Mitte. Wiederholt man das zwei oder drei Mal, dann werden die Brötchen fester. Macht man es nur einmal, werden sie lockerer. Dann kommt der Teigling auf das Backblech.

Die so vorbereiteten Brötchen lässt man nochmals mit Frischhaltefolie abgedeckt 30 Minuten gehen. Den Herd muss man rechtzeitig auf knapp 225 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Schale mit ca. 1/2 Liter Wasser auf den Boden des Backrohrs stellen, denn die Brötchen brauchen beim Backvorgang ordentlich Luftfeuchtigkeit.

Die Backzeit beträgt jetzt ca. 12 bis 14 Minuten und die selbst gemachten Brötchen sollen nur ganz leicht gebräunt sein, wenn man sie aus dem Backrohr holt. Auf einem Gitterrost lässt man sie nun vollständig auskühlen und kann sie dann im Gefrierbeutel im Tiefkühlfach lagern. Möchte man die Brötchen gleich fertig backen, benötigen sie etwas über 20 Minuten.

Für das Aufbacken eines solchen Teiglings aus dem Tiefkühlfach benötigt man bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 12 Minuten. Besonders lecker sind diese selbst gemachte Brötchen mit Butter und Marmelade.

Ähnliche Rezepte:
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3 Comments

    1. Hallo Andi,
      Du hast recht, es heißt ein paar Kilometer von meinem Geburtsort entfernt Wecka/Weckä, da ich aber in Bayerisch-Schwaben aufgewachsen bin, ist mir der Semmel geläufiger.
      Danke für Deinen Hinweis!

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