Pfeffergurken in Scheiben – Gurken einmachen

Pfeffergurken nach dem ersten Aufguß

Hat man jetzt im Sommer zu viele Gurken aus dem eigenen Garten, dann lassen sie sich auf unterschiedliche Weise haltbar machen. Eine der wohl ältesten Methoden ist die milchsauere Vergärung, die ich -> hier als Gurkenrezept beschrieben habe. Das Rezept für Pfeffergurken ist ähnlich der -> Methode meiner Nachbarin, aber es kommt mit viel weniger Zutaten aus und die Pfeffergurken schmecken trotzdem vorzüglich. Es sind dann halt keine rumänischen eingelegten Gurken 😉

Der Arbeitsaufwand ist sehr überschaubar, so dass man bei Bedarf immer wieder kleinere Überschüsse an Gurken einmachen kann. Haltbar sind sie so mindestens ein Jahr, in der Regel aber auch länger.

Die Mengenangaben sind für zwei Gläser mit je 720 ml. Dort passen dann drei mittelgroße Gurken hinein.

Zutaten

  • 3 mittelgroße Gurken
  • 650 ml Wasser
  • 350 ml Weinessig
  • 2 gehäufte TL Salz
  • 2 kleine Zwiebeln oder einige Perlzwiebeln
  • 1 EL Meerrettichwurzel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Teelöffel grüne oder weiße Pfefferkörner
  • Estragon, Bohnenkraut, Dill nach Belieben

Zubereitung der Pfeffergurken

Die Gurken werden unter kaltem Wasser abgebürstet. Wenn man es nicht eilig hat, dann legt man sie über Nacht in kaltes Salzwasser. Dabei verwendet man je Liter Wasser 2 Teelöffel Salz. Die Gurken werden danach in dickere Scheiben geschnitten, die Zwiebeln werden geschält und geviertelt und die Meerrettichwurzel wird, nachdem sie mit dem Sparschäler geschält wurde, in kleine Würfel geschnitten.

Die Grundzutaten für Pfeffergurken
Die Grundzutaten für Pfeffergurken

In einem Topf kocht man Wasser, Weinessig und die beiden gehäuften Teelöffel Salz auf. Bis der Sud soweit ist, schichtet man die Gurken abwechselnd mit den anderen Zutaten in die beiden Gläser. Den kochenden Sud gießt man nun langsam in Gläser, so dass alles bedeckt ist. Die Deckel legt man nur lose auf und lässt die Gläser nun für zwei bis vier Tage stehen.

Den Sud füllt man nach der Ruhezeit wieder in einen Topf. Dabei hilft ein Sieb, das man vor die Öffnung des Glases hält. Der Sud wird nun nochmals aufgekocht, wobei ich wegen der verdampfenden Menge noch einen Schuss Essig und evtl. etwas Wasser zugebe. Kochend heiß wird er wieder in die Gläser gefüllt. Sie sollten bis 5 Millimeter unter den Rand gefüllt sein und sollten jetzt sofort geschlossen werden.

Die Pfeffergurken halten sich länger, wenn man sie jetzt noch in ein dickes Handtuch oder eine Wolldecke packt, damit sie sehr langsam abkühlen können.

Gutes Gelingen!

Noch ein Tipp: Wenn Sie zu viele Tomaten haben, dann schneiden Sie sie in kleine Stücke und kochen sie mit etwas Salz für ca. 20 Minuten ein. Kein zusätzliches Wasser verwenden! Danach streichen Sie alles mit einem Schöpflöffel durch ein Sieb und füllen die Tomatensoße in Schraubgläser ab. In einem Sterilisator brauchen sie jetzt bei 75 Grad eine halbe Stunde. Alternativ kocht man die Gläser in einem großen Topf, in dem die Gläser zu dreiviertel im Wasser stehen für 30 Minuten und lässt sie dann darin über Nacht abkühlen.

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