Rückblick: Die 48. Woche 2019

Rückblick - Bildquelle Andreas Barth / pixelio.de

Diesmal fällt der Wochenrückblick für die 48. Woche 2019 am Samstag und Sonntag etwas dünn aus. Dafür liefere ich kommende Woche ein kleines Extra.

Hurtigen Schrittes geht es auf Weihnachten zu. Maryam und Youseff erwarten mit landestypischem Meghli das Jesuskind im Libanon.
Eine ähnlich schräge Phantasie hat auch die EU befallen, die den „Klimanotstand“ ausgerufen hat. Zwar ist die 97%-der-Wissenschaftler-Aussage längst widerlegt und der 11.000-Pseudo-Wissenschaftler-Petition steht eine US-Petition mit 30.000 echten Wissenschaftlern gegenüber, aber jetzt ist er halt da, der EU-Klimanotstand mit der Lizenz zum Gelddrucken und einer faden Erinnerung an die letzte deutsche Notstandsgesetzgebung.
Besonders in Deutschland wütet ja der Klimawahn ganz besonders und in Anlehnung an George Carlin könnte man sagen: „Wenn man in diese Welt geboren wird, bekommt man eine Eintrittskarte zu der Freakshow. Wenn man in Deutschland geboren wird, ist es ein Platz in der ersten Reihe.

Montag, 25. November 2019 (48.Woche)

Rumänien: Keine Überraschung in Rumänien! Iohannis ist weiterhin Präsident des Landes und „seine Regierung wird jetzt den Wandel beginnen“ (Zitat Iohannis). Dass 2/3 der Bevölkerung ihn gewählt haben, liegt zum einen an den vielen proeuropäischen Auslandsrumänen, von denen 90% für Iohannis stimmten und zum anderen an den Skandalen und der Zerstrittenheit der PSD in den letzten Monaten, der Partei, mit der Iohannis bis 2014 übrigens sehr gerne zusammengearbeitet hat. Die NZZ kommentiert:

Iohannis ist nicht unbedingt einer, der die Massen mitreisst. Der grossgewachsene Siebenbürger Sachse tritt oft bieder, wortkarg und hölzern auf. In Rumäniens barockem Politbetrieb versprüht er aber gerade dadurch jene Sekundärtugenden, die bereits 2014 für seine Wahl als erster Vertreter der deutschen Minderheit ins höchste Staatsamt bedeutsam waren. Hinzu kam seine Leistungsbilanz als dreimal wiedergewählter Bürgermeister von Sibiu (Hermannstadt), die sich wie ein Entwicklungsversprechen an das Land präsentierte.

Quelle: -> NZZ

Man wird sehen, ob sich diese Erwartungen nach der eher merkelesken letzten Amtszeit erfüllen.

Klimakatastrophe: Ich höre schon das Heulen und Zähneknirschen bei den Klimaapokalyptikern :)

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Regression: Befindet ein Gericht, dass von einem Straftäter auch nach Verbüßung einer Straftat weiterhin eine erhebliche Gefahr für die Öffentlichkeit ausgeht, dann verhängt es die Sicherungsverwahrung. Der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt will sicherungsverwahrte Schwerverbrecher jetzt besser auf ein Leben in Freiheit vorbereiten, womit die Sicherungsverwahrung dann beendet wäre. Wie sagte ein Anwohner des künftigen Eingliederungshauses am U-Bahnhof Holzhauser Straße: „Das ist so, als ob man ein Kind vor einem Süßwarenladen absetzt“, denn gerade dort gehen im Sommer viele junge Menschen vor den Augen ehemaliger Sexualstraftäter auf ihrem Weg zum Flughafensee entlang.
Quelle: -> Berliner Morgenpost

Rumänien: Alle osteuropäischen Länder sind Netto-Zahlungsempfänger der EU. Rumänien erhält über 3 Milliarden aus dem EU-Haushalt, was umgerechnet auf die Bevölkerungszahl etwa dem entspricht, was der Deutsche pro Kopf bezahlt.

Dienstag, 26. November 2019 (48. Woche)

Regression: Leider ist auch der von mir favorisierte Sprachkursanbieter sprachenlernen24.de ein freiwilliges Opfer der Genderisierung der Sprache geworden, wie man in einer Grammatiklektion nachlesen kann. Das Rumänische unterscheidet ja zwischen sexul und genul, so wie man eben das sexuelle Geschlecht vom grammatikalischen Geschlecht unterscheidet und beides wenig miteinander zu tun hat.

Wie das Latein und alle romanischen Sprachen, ist auch das Rumänische eine „sexistische“ Sprache. Bezieht sich nämlich ein Adjektiv auf Männer und Frauen gemeinsam, so nimmt das Adjektiv immer die männliche Form an. Auch bei einer Gruppe von hundert Frauen reicht also ein Mann, um die ganze Gruppe (zumindest im grammatischen Sinne) „männlich“ zu machen.

Quelle: Grammatiklektion Rumänisch – sprachenlernen24.de

Weihnachten: Dass die Kirchen dem Zeitgeist hinterher hecheln ist spätestens seit dem sozialistischen Bergoglio ein Fakt. Der Sternsinger e.V. zieht mit und verlegt die Weihnachtsgeschichte in einem -> Begleitheft mit Bastelkrippe gleich mal in den Libanon, tauft die Eltern in Maryam und Youseff um und verzichtet in der Geschichte auf Hussein aka. Jesus gleich ganz. Die Kinder sollen dann das Weihnachtsgeschichten-Update mit dem Bastelbogen nachbauen und nachspielen. Danach gibt es dann libanesischen „Meghli“-Pamp nach beigelegtem Rezept.

Slider

Kostenlos bestellen kann man das linkspädagogische Werk -> hier.
Nächstes Jahr dürfen die Kleinen dann die Weihnachtsgeschichte mit Aishe und Rayhan und ihrem Kind Muhamad in Saudi-Arabien nachspielen. Frohe Weihnachten!

Energiemangel: Das reiche Land muss Strom bald rationieren?

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit Ihrem Diesel-PKW zur Tankstelle und wollen volltanken. Doch der Tankwart winkt ab: „Sorry, mehr als zehn Liter kann ich Ihnen nicht geben. Sie können das Auto aber hier lassen, dann tanke ich es Ihnen in ein paar Stunden voll.“ Ein ähnliches Szenario erwartet künftig Fahrer von Elektroautos: Zu Spitzenzeiten, also wenn etwa abends alle ihre Stromer zuhause aufladen wollen, droht die Überlastung der Verteilernetze.

Quelle: -> Focus

Mittwoch, 27. November 2019 (48. Woche)

Tipp für FFF und Ende Gelände: Heute habe ich zufällig gelesen, dass mehr als 350 Freiwillige im rumänischen Șura Mare insgesamt 8.000 Akaziensämlinge gepflanzt haben und damit eine Fläche von 1,5h aufforsten. Dabei handelt es sich um einen Hang, der wegen der mangelnden Vegetation erdrutschgefährdet ist. (Quelle: -> sibiu100)

Klimanotstand: Auch die EU ist vor lauter Klimapanik nicht mehr zu bremsen. Dort soll jetzt der Klimanotstand ausgerufen werden. Morgen wollen die Abgeordneten darüber abstimmen. Dann kann die Ursel während ihrer Amtszeit eine Billion Euro verteilen, die sie aus dem EU-Haushalt, den Mitgliedsstaaten und dem Privatsektor – was immer das ist – finanzieren will.
Professor Mickey Mouse vom Institut für Blinde in Namibia , einer der 11.000 Wissenschaftler die das -> World Scientists’ Warning of a Climate Emergency unterschrieben haben, wird es freuen.

Um Stürme zu stoppen, müssen wir anscheinend die Weltbevölkerung reduzieren, den Abbau „übermäßiger“ Mineralien einstellen, mehr Gemüse essen und die Artenvielfalt, die Riffe, die Wälder und das Grün bewahren, egal wie es 1685 war oder wann immer das heilige vorindustrielle Jahr des Lebens begann, das heilige vorindustrielle Jahr des Lebens auf der Erde wird ausgerufen. Sie wissen, die Bohrmaschine – Kohle und Öl sind Dämonengeister. Exorziere sie jetzt! Dann spülen, wiederholen und… die Unterwäsche von Hand waschen.

Quelle: -> Ruhrkultour

Den 11.000 Michey-Mäusen, Soziologen, Psychologen und Studenten weltweit stehen allein in den USA über -> 30.000 Wissenschaftler gegenüber, die das Ganze für einen riesigen Hoax halten.

Donnerstag, 28. November 2019 (48. Woche)

Klimasozialismus: VW möchte das E-Modell ID.3 unter das Volk bringen. Da aber schon absehbar kaum jemand Interesse haben wird, wenn man die Investitionskosten auf das Fahrzeug umlegt, muss mit Subventionen nachgeholfen werden, wie das in allen Bereichen der sogenannten erneuerbaren Energien der Fall ist. Ein Teil dieser Subventionen für den ID.3 kommt aus dem Verkauf der eHybrid-Modelle Golf 8, mit dem die Käufer Steuern sparen (=Subvention durch Steuerzahler), der andere Teil kommt aus 3.000 € Umweltbonus (=Subvention von Steuerzahlern und Käufern), der vom Staat und VW bezahlt wird. (Quelle: -> Die Zeit)
Subventionen sind ein sicheres Zeichen, dass es sich um unwirtschaftliche Projekte handelt und so nähert sich Deutschland immer mehr der sozialistischen Marktwirtschaft.

Humanität: Der Clan-Chef Miri opfert in Beirut herum, dass er in Deutschland so schlecht behandelt wurde, nur 165 € bekommen habe und deshalb kriminell werden musste und dass er sich im Libanon nicht aus dem Haus traut. Wenn er jetzt noch medienwirksam ein paar Tränen raus drückt, dann schickt ihm Merkel sicher wieder den Privatjet, mit dem er für 165.000 € ausgeflogen wurde, um den Ärmsten wieder „nach Hause“ zu holen.

F*ckTheNet: Er hat es schon wieder getan! Donald Trump hat die sozialen Netzwerke aufgemischt:
-> Donald Trump mit nacktem Oberkörper: Dieses Bild sorgt für Entsetzen
-> Trump sieht sich als Rocky – und erntet Spott
-> Donald Trumps bisher erfolgreichster Tweet – und der ist völlig absurd
oder wie man mit über einer halben Million Likes dem deutschen Blätterwald eine Freude machen kann ;)

Tweet von Donald Trump

Freitag, 29. November 2019 (48. Woche)

Industrieverhinderungspolitik: Der Schreck jeden Buffets Peter Altmaier möchte für Vogelschredderanlagen eine Abstandsregel von 1000 Metern zu Siedlungen durchsetzen. Die Kritik der SPD und der Grünen, die die Abstandsregel völlig überflüssig finden:

1. Grüner Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland unerlässlich. (SPD)
2. Bis 2030 muss der Anteil erneuerbarer Energien auf 65% steigen. Nur so sind Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung zu gewährleisten. (SPD)
3. In einem Umkreis von zwei Kilometern sollen private Anwohner ein Recht auf vergünstigte Kilowattstunden (30% Rabatt) aus der Windenergieanlage bekommen, die sich in der Nähe dreht. (Grüne)
4. Für vier Jahre soll zum Modell der festen Einspeisevergütung für Windanlagenbetreiber zurückgekehrt werden. (Grüne)
5. Wo schon eine Anlage steht, muss die Errichtung von neuen und größeren Anlagen unbürokratisch möglich sein . (Grüne)

Zu 1.
Die Preise sind in Deutschland nicht wettbewerbsfähig. 2018 lag der durchschnittliche Strompreis für Privatkunden in der EU bei 21,13 Cent je Kilowattstunde. Deutschland liegt mit 30 Cent auf Platz 2 nach Dänemark mit 31,23 Cent.
Industriekunden zahlten bei einem Verbrauch bis 2000 MW 8,7 Cent (5. Platz in der EU) und darüber 15,8 Cent (1. Platz). Das nennt die SPD dann wettbewerbsfähig.
Zu 2.
Der Zappelstrom aus Wind bietet keine Versorgungssicherheit, denn die wird durch Gas- und Kohlekraftwerke als Backup geleistet. Aber vielleicht beherrscht die SPD ja die grüne Technik Strom im Netz zu speichern (Zitat A. Baerbock, das ist die, nach der jeder Bundesbürger 9 Gigatonnen CO2 pro Jahr ausstößt und darüber hinaus festgestellt hat, dass wir mittags 80 GigaByte Strom verbrauchen).
Zu 3.
Auch dann wäre es immer noch der fünft-teuerste Strom in Europa.
Zu 4.
Die feste Einspeisevergütung verteuert den Strom weiter und ist eine Subvention für unwirtschaftliche Anlagen (siehe Klimasozialismus vom Donnerstag).
Zu 5.
Der Freibrief für noch größere rot-grüne Geldversenker-Projekte.

Jobwunderland: Neuer Rekord-Tiefststand bei den Arbeitslosenzahlen! 2,18 Millionen werden offiziell angegeben. Das sind mit 4,8% etwa 0,1% weniger als zur gleichen Zeit des letzten Jahres. Das -> Wallstreet Journal zeigt, wie man eine Arbeitslosenrate von eigentlich 7,4% schön rechnet. Aber das machen alle so.

Samstag, 30. November 2019 (48. Woche)

SPD: Noch weiter nach links mit Borjans und Esken, zwei ganz roten Genossen! Borjans, ein nachgewiesenermaßen untauglicher Finanzminister und Esken eine Hinterbänklerin. Jetzt stramm weiter Richtung unter 5%, denn links ist es inzwischen verdammt eng.

Sonntag, der 1. Dezember 2019

Radikalisierung: Die Sehnsucht nach Macht im Chaos und dem Töten aller Missliebigen wächst offensichtlich in linken und bunten Kreisen. Es sind die kranlen Phantasien einer satten, undisziplinierten, traditionvergessenen und wohlstandbesoffenen Gesellschaft.
Youtube stört es nicht und Steinmeier hat K.I.Z. kürzlich noch protegiert.

Grenzen: Jaja, die Grenzen werden kontrolliert. Dann lesen wir das mal -> hier beim Berliner Kurier genauer nach.

-> Wochenrückblick: 47. Woche 2019

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